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Interview mit Koko & Lukas.

Bianca: Gibt es Vorbilder oder Mentoren, die Euer Leben geprägt haben ? 

Koko: Mein erstes Vorbild war Esther, meine Tanzlehrerin und erste Mentorin! Ihre positive Art, Ihr strahlendes Lächeln und Ihre Kreativität inspirierten mich! Sie war zudem auch eine fokussierte Karrierefrau mit viel Charisma und Style! Später kamen natürlich noch andere Vorbilder hinzu – Life Begegnungen und Coachings mit Mentoren wie Dr. Joe Dispenza, Bob Proctor oder Brian Johnsen haben mein Leben, mein Denken und meine Ausstrahlung zum positiven verändert! Natürlich bin ich sehr Dankbar für meine Familie die mich immer von Anfang an  unterstützt haben – ohne Sie wäre ich niemals da wo ich jetzt bis!

Lukas: Meine Mutter war und ist immer noch ein riesen Vorbild für mich. Sie war Heilpraktikerin und Heilerin Sie lehrte mich von frühen Jahren an Achtsamkeit und Spiritualität. So kam ich in meiner Kindheit schon mit Energiearbeit, Chakren, Meditation, Yoga, gesunde biologische Ernährung, Klopftechniken, Homöopathie und vielen anderen Dingen in Berührung.

Bianca: Wie seid ihr zum Tanzen gekommen? Habt ihr dafür schon in der Kindheit gebrannt?

Koko: Eine Freundin meiner Mutter ist Tänzerin aus Philadephia, sie tanzte am Broadway und kam in den 80ern nach Deutschland. Von Esther lernte ich schon als kleines Kind zu tanzen. Ich liebte es vor allem beim Ballett zu improvisieren, am Ende jeder Tanzstunde. Wir tanzten mit bunten Tüchern und ich spürte dabei Freude und Freiheit – meine Fantasie sprühte vor Glück. Tanzen bereichert mich seitdem jeden Tag!

Lukas: Das Tanzen habe ich erst mit 16 Jahren für mich entdeckt. Vorher war mein Leben mit Fußball und zig anderen Sportarten ausgefüllt. Da ich schon immer ein sehr sportlicher Junge war mit einem großen Bewegungstalent fand ich im Tanzen, die perfekte Sportart für mich. Kreativ, koordinativ, energiegeladen und gefühlvoll zu sein war für mich die perfekte Kombination um meinen Bewegungsdrang zu bändigen.  Ich bin durch einen Standardkurs zum Tanzen gekommen und habe dadurch dann Hip Hop für mich entdeckt.

Bianca: Hat euch noch eine andere Ausbildung, Studium oder Tätigkeit vor dem Tanzen geprägt?

Koko: Ein besonderes Erlebnis hat mich mein Leben lang geprägt:Ich habe mir mein Pferd selbst manifestiert indem ich mir ca. 2 Jahre lang vorgestellt habe, dass ich ein Pferd geschenkt bekomme, weil meine Eltern es sich nicht leisten konnten mir ein Pferd zu kaufen. Jeden Abend schloss ich diese Vision in mein Gebet ein. Kurz vor meinem 13. Geburtstag ging dieser Wunsch in Erfüllung. Eine völlig fremde Person schenkte mir Fidus – einfach wundervoll! Seit diesem Moment wusste ich: es gibt KEINE Zufälle!!!

Lukas: Ich muss zugeben, das erst mit Beginn des Tanzens meine Reise zu mir Selbst wirklich angefangen hat.Vorher habe ich natürlich eine Art Ausbildung durch meine Familie genossen 😉

Bianca: Wie habt ihr euch gefunden?

Koko & Lukas: Kennen tun wir uns schon seit 2011. Wir haben uns damals bei einem Job kennengelernt. Koko hat auch die aller ersten professionellen Fotos von mir gemacht.

Es dauerte aber noch weitere 5 Jahre bis wir uns angenähert haben 😉 Letzen Endes sind wir auf der Tabaluga Tournee von Peter Maffay, bei der wir beide als Tänzer gebucht waren, zusammen gekommen.

Bianca:  Hat Tanzen euch auf eurem Weg zum Selbst geholfen?

Koko: Tanzen gibt mir immer Lebensfreude und ich liebe es, diese mit anderen Menschen zu teilen!

Es ist ein Gefühl von Freude und Ausdruck, sich mit der Musik zu verbinden und loszulassen. Es hat definitiv geholfen den Weg zu mir zu finden! 

Lukas: Auf jeden Fall. Tanzen hat mein Selbstbewusstsein extrem gestärkt. Meine Präsenz und mein Auftreten haben sich dadurch komplett geändert. Ich bezeichne meine Tanzkarriere immer als meine wahre Entfaltungsgeschichte.

Ich weiß, dass das Tanzen mich zu einem anderen Menschen gemacht hat und dafür bin ich unfassbar dankbar.

Bianca: Gab es Glaubenssätze in der Kindheit oder Jugend, die euch von eurem Weg zum „Selbst“ abgebracht haben?

Koko: Als Kind hatte ich teilweise Erlebnisse die vielleicht nicht so einfach für mich waren – durch meine blühende Fantasie konnte ich positiv bleiben und mir immer irgendwie einen Weg erschaffen. Ich glaube meine Fantasie hilft mir bis heute!

Lukas: Mir fallen gerade keine Glaubenssätze ein, die mich daran gehindert hätten. Eher im Gegenteil. Meine Erziehung hat mich unterstützt und gefördert mein Selbst zu finden 🙂 Das einzige wo ich ein bißchen dran zu knabbern hatte war meine Körperliche Statur. Ich war bis zu meinem 15/16 Lebensjahr sehr klein und zierlich und fast über all der Kleinste. 

Bianca: Wie war das Verständnis in der Familie und bei Euren Freunden?

Koko: Mein Vater sagte immer ich sollte was gescheites machen. Ihm zu Liebe ging ich zu einem Termin bei der Berufsberatung. Die Dame konnte mich mit Ihren Jobideen jedoch nicht begeistern. Ich wusste tief in mir drinnen, dass ich meinen eigenen Weg gehen werde und vertraute auf meine Intuition!

Lukas: Ich wurde sehr offen und mit sehr viel Verständnis aufgezogen. Meine Eltern haben uns immer ermutigt unserer Freude und Passion zu folgen. Daher konnte ich immer die Wege einschlagen die ich für mich als richtig empfunden habe.Manche sehen nur die Highlights und Bühnenmomente unserer Berufung – es gehört jedoch viel mehr dazu wie Mut, Fleiss, Hingabe und Fokus…In meiner Familie gab es oft Momente wo ich in der Kritik deswegen stand.

Bianca: Für mich sind neben meiner nährenden Passion another-me, Familie, die Natur und gutes, nahrhaftes Essen und Wasser erfüllend und wichtig. Was erfüllt und nährt euch ganzheitlich ? 

Koko & Lukas: Das Leben ist für uns ein großer besonderer Spielplatz den es zu erobern gilt. Im „Flow“ sein! Wer aufhört offen für neue Dinge zu sein stagniert. Was uns erfüllt ist, neue Dinge zu lernen, meinen Horizont zu erweitern, Grenzen überschreiten und sich immer weiter spielerisch zu entfalten. Wir glauben wir alle sind dafür designed zu wachsen und unser potenzial auszuschöpfen – das spiegelt sich auch in unserem  bisherigen Leben wieder.

Bianca: Was würdet ihr der Welt gerne geben oder hinterlassen?

Koko & Lukas : Ghandi sagt: „Be the change that you wish to see in this world“ Dieses Motto begleitet uns schon sehr lange, es ist eine Art Kompass geworden für unser Handeln auf dieser schönen Erde. Wir möchten durch unsere Taten eine Inspiration sein für andere an sich selber zu glauben. Wir selbst sind verantwortlich für alles was uns im Leben begegnet. Wir dürfen mehr in die Selbstverantwortung kommen und Antworten in uns Selbst finden statt sie im Außen zu suchen.

Bianca: Self love to go für unsere Kunden? 

Koko & Lukas: Unser Tipp für alle da draußen ist, das Leben spielerischer zu betrachten! Go with Flow 🙂  Das Leben präsentiert sich in jedem Moment in einer neuen Pracht.

Wer einen Widerstand aufbaut gegenüber der Realität tut sich nur selber weh. Flexibilität und Akzeptanz ist Key um alles entspannter betrachten zu können. Ein Tool was uns dabei sehr hilft ist bewusste Atmung. Bewusstes Atmen ist der schnellste Weg wieder Selbstbewusstsein und Motivation zu finden und vor allem Dingen die nötige Klarheit und Durchlässigkeit zu geben um die nächsten Schritte einzuleiten.

ilovekoko.de

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