‘Ich habe in meinem beruflichen Leben schon bestimmt 5000, 6000 Menschen interviewt. Dabei waren berühmte Persönlichkeiten wie Mariah Carey, Tom Cruise, Steven Spielberg, Brad Pitt, Jennifer Lopez, CEOs bekannter Firmen und Politiker und auch Menschen, wie Du und ich, die spannende Geschichten zu erzählen hatten. Es ist schwierig einen herauszupicken, der mich ganz besonders bewegt hat. Viele haben mich überrascht, viele waren ganz anders, als ich mir es im Vorfeld gedacht habe.

‘Two roads diverged in a yellow wood, and I-I took the one less traveled by, and hast made all the difference. Robert Frost

‘Gab es je eine Zeit, in der du dir deiner Selbst nicht so bewusst warst und wie hast du es geschafft dieses Bewusstsein wieder zu erreichen?
In der Welt, in der ich arbeite ist es ganz einfach sein Selbstbewusstsein zu verlieren und sich selbst in Frage zu stellen – man wird bei Castings abgelehnt, man wird von Fremden Menschen be- und verurteilt, es geht viel um Äußerlichkeiten und viel zu wenig um die inneren Werte. So lange mir das Bewusst ist, klappt es auch ganz gut mit dem Selbstbewusstsein, aber das gelingt mir nicht immer. Je mehr Lebenserfahrung ich habe, desto mehr habe ich gelernt was im Leben wichtig ist und was nicht.

‘Seit dem Abitur bist du in der Medienwelt tätig und arbeitest als Journalistin. Du scheinst deine Berufung in der Moderation gefunden zu haben. Wie hast du diese Leidenschaft für dich entdeckt und erkannt, dass du sie zu deinem Beruf machen möchtest? Was liebst du besonders an deinem Beruf?

Ich wollte schon immer auf der Bühne stehen. Mein Vater ist Musiker und ich bin mit Bühnen und Bühnenpräsenz groß geworden. Schon als kleines Kind habe ich gesungen und getanzt und mich immer sehr wohl gefühlt im Mittelpunkt des Geschehens zu sein. Irgendwann habe ich für mich entschieden, dass ich musikalisch nie so gut sein werde, wie mein Vater und habe mich entschieden einen anderen Weg zu gehen – zu moderieren.

Zwei Wochen nach dem Abitur habe ich dann ein Praktikum bei Viva angefangen und hatte das Glück, dass sich die Jobs danach immer wieder ergeben haben. Ich liebe es zu moderieren und Interviews zu führen, egal zu welchem Thema. Es fasziniert mich mit verschiedenen Menschen unterhalten zu dürfen – über die unterschiedlichsten Themen und Ansichten. Themen wie Musik, Kultur, Unterhaltung und jetzt auch die Themen am Holistic Lifestyle Day sind Herzensangelegenheiten für mich und machen mir besonders viel Spaß. Die Geschichte hinter einem Menschen, hinter einer Lebensgeschichte zu erfahren ist etwas Großartiges und als Moderatorin fühle ich mich als Vermittlerin zwischen meinem Gesprächspartner und dem Publikum. Ich habe einen Riesen Glück mein Traumberuf ausüben zu dürfen. „Je mehr Lebenserfahrung ich habe, desto mehr habe ich gelernt was im Leben wichtig ist und was nicht.“

Du hast durch deinen Job so viele Menschen kennengelernt und Orte gesehen – gibt es Begegnungen, die dich verändert haben oder dir besonders in Erinnerung geblieben sind?

Ich habe in meinem beruflichen Leben schon bestimmt 5000, 6000 Menschen interviewt. Dabei waren berühmte Persönlichkeiten wie Mariah Carey, Tom Cruise, Steven Spielberg, Brad Pitt, Jennifer Lopez, CEOs bekannter Firmen und Politiker und auch Menschen, wie Du und ich, die spannende Ge-schichten zu erzählen hatten. Es ist schwierig einen herauszupicken, der mich ganz besonders bewegt hat. Viele haben mich überrascht, viele waren ganz anders, als ich mir es im Vorfeld gedacht habe. Joe Cocker war einer der ersten Interviews, die ich führen durfte – er hat sofort gemerkt, dass ich nervös bin und hat mir einen Kaffee gebracht und dafür gesorgt, dass ich mich wohl fühle – dafür werde ich ihm immer dankbar sein, denn es hat mir die Angst vor anderen Interviews genommen und mir gezeigt wie eine kleine Geste viel bewirken kann. Ich hatte das Glück viele empathische, großartige Menschen kennen lernen zu dürfen – und egal ob berühmt oder nicht, sie alle haben mich persönlich geprägt.

Nun hast du neben der Moderation auch eine Familie. Sicher wird es manchmal auch stressig beides zu managen. Räumst du dir auch Zeit für dich ein? Wie schaffst du es dich von Stress abzugrenzen?

Ich bin Freiberufler und das bedeutet eine große Freiheit zu haben. Die Freiheit mir die Zeit einteilen zu können und auch mal nein sagen zu können. Das empfinde ich als einen großen Luxus, vor allem mit Familie. Bis meine Kinder 4 und 8 waren, haben mein Mann und ich Vollzeit gearbeitet und wir hatten weder richtig Zeit für die Familie oder für uns oder für uns selbst. Das hat sich seit meiner Entscheidung “nur” noch als Freiberufler zu arbeiten sehr verändert. Natürlich gibt es Zeiten in dem ich so viele Termine habe, dass ich gar keine Zeit mehr habe. Aber ich habe gelernt mir die Zeit zu nehmen und es wird natürlich immer einfacher, je älter die Kinder werden. Ich mache regelmäßig Yoga und Pilates, ich versuche vier bis fünf Mal die Woche lange spazieren zu gehen. In dieser Zeit bekomme ich den Kopf frei – auch für arbeitstechnische Konzepte, aber auch für mich. Ich muss aber zugeben, dass ich ein sehr temperamentvoller Mensch bin und wenn Dinge nicht so laufen, wie ich das gerne hätte – mein Kind ist schlecht gelaunt, die Arbeit ruft, etc. – dann tendiere ich dazu auch sehr laut zu werden und sehr schnell aus der Haut zu fahren. Es gelingt mir also nicht immer mich von diesem Stress abzugrenzen aber es gelingt mir immer öfter…

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